Mittwoch, 6. Februar 2013

Lucian

Titel: Lucian
Autorin: Isabel Abedi
Verlag: Arena
Seitenzahl: 549
Beste Stellen: 170; 219; 254...
Seite: -
Band: Einzelband
Für Fans von: Damian, Whisper, ...
Rezension: Annik






Inhalt:

Immer wieder taucht er in Rebeccas Umgebung auf, der geheimnisvolle Lucian, der keine Vergangenheit hat und keine Erinnerungen. Sein einziger Halt ist Rebecca, von der er jede Nacht träumt. Und auch Rebecca spürt vom ersten Moment an eine Anziehung, die sie sich nicht erklären kann. Aber noch bevor sie erfahren können, welches Geheimnis sie teilen, werden sie getrennt. Mit Folgen, die für beide grausam sind. Denn das, was sie verbindet, ist weit mehr als Liebe.

Mit eigenen Worten:

Ein anscheinend sehr normales Mädchen + ein mysteriöser Penner. Was steckt dahinter? Nee Scherz, aber umgewandelt könnte es so klingen.

Cover:

Das Cover passt gut zu den anderen ähnlichen Büchern von Isabel Abedi. Ich find sie ein wenig trist aber auch ganz nett. Für ein solches Cover muss man sich nicht schämen.

Meinung:

Mir sind viele Kleinigkeiten aufgefallen, die ich entweder positiv oder negativ beurteilen würde. Zuerst möchte ich auf die positiven Aspekte eingehen:

Zum einen wäre da natürlich Rebeccas Familie, die ich ausgesprochen sympathisch und originell fand. Rebecca lebt mit ihrer lesbischen Mutter und deren Freundin unter einem Dach. Die drei veranstalten jeden Mittwoch einen "Ladys Night in" bei dem sie viel Spaß haben. Trotz der ungewöhnlichen Situation wird die Familie sehr realistisch dargestellt, was den positiven "Heimatsgefühle-Effekt" hat.

Zum anderen wäre da auch noch die Ortschaft. Soweit ich es mitbekommen habe spielt das ganze in Hamburg. Ich wart noch nie in Hamburg aber ein Hamburger (haha xD Hamburger) wird das ganze Szenario unglaublich interessant finden.

Das waren fürs erste auch die positiven Aspekte, denn vieles hat mich auch zur Weißglut getrieben. Negative Punkte sind desshalb nicht auszuschließen:

Fangen wir mal mit dem Anfang an. Dieser war in meinen Augen sehr "Damian" inspiriert. Rebecca ist Lara, Lucian ist Damian und Sebastian ist Ben... Soviel zum Thema originalität. Damian kam zwei Jahre früher raus, sonst hätte es natürlich auch andersrum sein können. Früher war mir Originalität egal, doch nach sovielen Leseerfahrungen fühlt es sich an als würde man ein buch zum 10. mal lesen.

Fehler: Lucian ist vor Damian rausgekommen!!! Wir haben uns geirrt. Danke für eure Aufmerksamkeit...

Unnatürliche Handlungen sind für Fantasy ja normal, aber ein solcher Verstand nicht. Lucian gestieht ihr quasi dass er Obdachlos ist und mit Drogendealern Kontakt hat, er verfolgt sie und fasst sie an. Jedes normale Mädchen würde jetzt die Füße in die Hand nehmen -> wegrennen und nicht da bleiben und mitmachen.

Negativ ist mir auch das erzwungene Magische ins Gesicht gestochen. Wenn der Vertsand schon aussetzen musste, sollte natürlich trotzdem eine Logic da sein. Doch diese "Logic" wurde sehr magisch dargestellt. Das hat mir nicht gepasst, da diese Magie für alles als Ausrede genutzt wurde.

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Vorhersehbar fand ich die Story nicht , denn man wurde lange an der Nase herumgeführt. Schließlich entwickeld die Story ganz plötzlich ein Eigenleben, dass nicht so strange wie bei Damian war.

Am Schluss wird einem die Geschichte klar und es geht einem ein Licht auf. Die negativen Aspekte vom anfang bleiben aber trotzdem gleich auch wenn sie scheinbar erklärt wurden. Die Handlungen waren am Schluss nicht mehr nachvollziehbar. Sie wurden auch nicht erklärt.


Autorin:

Isabel Abedi wurde 1967 in München geboren und ist in Düsseldorf aufgewachsen. Nach ihrem Abitur verbrachte sie ein Jahr in Los Angeles als Aupairmädchen und Praktikantin in einer Filmproduktion und ließ sich anschließend in Hamburg zur Werbetexterin ausbilden. In diesem Beruf hat sie dreizehn Jahre lang gearbeitet. Abends am eigenen Schreibtisch schrieb sie Geschichten für Kinder und träumte davon, eines Tages davon leben zu können. Dieser Traum hat sich erfüllt. Inzwischen ist Isabel Abedi Kinderbuchautorin aus Leidenschaft. Isabel Abedi lebt heute mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Hamburg.

Fazit:

Das Buch war stockend zu lesen und ich brauchte drei Tage dafür, was sehr viel für mich ist. Die anderen Bücher von Isabel Abedi fand ich bis jetzt gelungener. Desshalb gebe ich diesem Buch auch keine Empfehlung, da es bessere da draußen gibt.

Bewertung:

Schreibstil: ★★★★☆
Charaktere: ★★★★☆
Emotionale Tiefe: ★★★☆☆
Originalität: ★★★★☆
Dramatik: ★★★★☆
Humor:★★☆☆☆
Spannung:★★☆☆☆
Romantik:★★★★☆
Gesammt:★★★☆☆ (2,5)

Kommentare:

  1. Huch? Ich mochte es echt gerne! Deine Rezension ist trotzdem super geschrieben :)

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  2. Ehm,

    kleiner Hinweis. Die Erstausgabe (Hardcover) von Lucian ist 2009 erschienen, das Taschenbuch dann 2012...
    Also daher ist das mit der Originalität hier fehl am Plat, wenn du auf "Damian" von Rainer Wekwerth anspielst.

    Grüße
    Asaviel

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    1. Oh wirklich? Das ist ja blöd... Dann wars eben andersrum. Danke für deine aufmerksamkeit und dafür das du das aus dem Kopf gewusst hast. Wäre ja merkwürdig wenn du extra googlen würdest. Danke...

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  3. Hallo Goldlöckchen,
    Lucian kommt im Allegemeinen sehr gut an (es ist mein Lieblingsbuch :-)), aber du hast recht, es ist nicht ganz einfach. Gerade am Ende u. Schluss (Auflösung, Erdbeben, Traumreise aus dem Bilderbuch "Wo die Wilden Kerle wohnen") wird es sehr komplex. Man muss gut zwischen den Zeilen lesen um mitzukommen. Trotzdem ist es eines der best durchdachtesten Bücher auf dem Jugendbuchmarkt.
    Lucian ist übrigens vor Damian erschienen, dein kleiner "Vorwurf", es wäre nicht originell oder abgekupfert, kann also entkräftet werden. Hier muss ich mich Asaviel anschließen.
    LG,
    Damaris

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    1. Ja wir habens gemerkt... danke <3 wir ändern es sofort...

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